Bozner Gestalttage 2022

Sucht kann jeden treffen
Die diesjährigen traditionellen Bozner Gestalttage fokussieren das Thema „Sucht“.

Vortrag mit Dipl. Psych. Iris Roth, Frankfurt, Fachbuchautorin, Gestalttherapeutin, Psychologische Psychotherapeutin und Ausbilderin. Langjährige Berufserfahrung in der ambulanten und stationären Psychiatrie und seit über 20 Jahren in der Beratung und Behandlung von Suchtkranken.

 

Vortrag am Freitag, 30. September
20 Uhr in der GestaltAkademie Südtirol Goethestr. 26, Bozen

 

Weitere Informationen und Anmeldung
info@gestaltakademie-suedtirol.it

 

Sucht kann jeden treffen!

Nimmt man offizielle Zahlen ernst, haben zwischen 30 und 40% der Südtiroler*innen direkt mit Alkohol oder anderen Drogen zu tun. Da Sucht eine systemische Erkrankung darstellt, unter der nicht nur die direkt Betroffenen leiden, sondern auch die Menschen in deren Umfeld, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass fast jeder in irgendeiner Form mit dem Phänomen Sucht in Berührung kommt. Vor diesem Ausgangspunkt möchte der Vortrag das gestalttherapeutische Verständnis von Suchtprozessen und die therapeutischen Konsequenzen vorstellen. Raum für Fragen und Diskussion gibt es natürlich auch.
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Das Event im November: Massimo Cacciari in Bozen 

L’urgenza dell’ascolto

Massimo Cacciari, der vielfach ausgezeichnete em. Uni-Philosophie-Professor, Buchautor und ehemalige Bürgermeister der Lagunenstadt kommt nach Bozen. Das Thema des aus zahlreichen Fernsehsendungen bekannten Gastes:

 

„L’urgenza dell’ascolto.“
Termin: Mittwoch, 23. November 2022,
18 Uhr im Cristallo-Theater in Bozen, Dalmatienstr. 30, Bozen.

Eintritt: 15 Euro

 

Anmeldung erwünscht im Sekretariat: Telefon 349 059 68 19 oder
info@gestaltakademie-suedtirol.it

 

Massimo Cacciari, geb. am 5. Juni 1944 in Venedig, schloss 1967 sein Studium der Philosophie an der Universität Padua mit einer Arbeit über Kants Kritik der Urteilskraft bei den Professoren Sergio Bettini und Dino Formaggio ab. Dozent für künstlerische Literatur und dann für Ästhetik an der Universität für Architektur in Venedig. 1985 wurde er ordentlicher Professor für Ästhetik.

 

Von 1998 bis 2005 war er Direktor des Fachbereichs Philosophie an der Akademie für Architektur in Lugano. 2002 gründete er zusammen mit Don Luigi Verzè die Fakultät für Philosophie an der Universität Vita-Salute San Raffaele in Mailand, deren erster Dekan er ist. Seit 2012 emeritierter Professor für Philosophie an derselben Universität.

 

Auszeichnungen:
Cacciari ist Ehrendoktor für Architektur der Universität Genua seit Oktober 2003, ebenso für Politikwissenschaften an der Universität Bukarest seit 2007. 1999 erhielt er den Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken, 2002 den Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland, 2005 die Medalla de Oro für die Schönen Künste in Madrid, 2008 das Großoffizierskreuz des Verdienstordens Pro Merito Melitensi des Souveränen Malteserordens. Im März 2022 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande.

 

Zahlreiche Veröffentlichungen mit Übersetzungen auch in anderen Sprachen:
In Dt.u.a.:
(1995): Großstadt. Baukunst, Nihilismus. Essay. Ritter: Klagenfurt
(1995): Gewalt und Harmonie. Geo-Philosophie Europas. Hanser: München
1986: Zeit ohne Kronos. Ritter: Klagenfurt
2022: Wohnen, Denken, die Frage nach dem Ort. Ritter: Klagenfurt

 

In Italienisch:
Krisis, Milano 1976; Dallo Steinhof, Milano 1980; Icone della legge, Milano 1985;
L'Angelo necessario, Milano 1986; Zeit ohne Kronos, Klagenfurt 1986; Drama y
duelo, Madrid 1987; Méridiéens de la decision, Parigi 1992; Geofilosofia dell'Europa,
Milano 1994; L'Arcipelago, Milano 1996; Le dieu qui danse, Parigi 2000; Hamletica,
Milano 2009; The Unpolitical, Yale Univ. Press 2009; Doppio ritratto. San Francesco
in Dante e in Giotto, Milano 2012; Il potere che frena, Milano 2013. La sua ricerca
teoretica si concentra nel "trittico": Dell'Inizio, Milano 1990; Della cosa ultima, Milano
2004; Labirinto filosofico, Milano 2014. 

 


 

GestaltAkademie Südtirol

Gestalt ist eine weltweit anerkannte psychotherapeutische Methode und ein bewährter Ansatz im Kontext von Beratungs- und Coachingprozessen sowie eine Grundhaltung zum Leben. Das Anliegen der GestaltAkademie Südtirol ist es, den Gestalt-Ansatz den heutigen Standards eines Beratungsansatzes entsprechend zu vermitteln und zu praktizieren. Wir stellen den Menschen mit seinem Potential und seinen Ressourcen in den Mittelpunkt unserer Arbeit und bieten Begleitung an bei der Entwicklung und Entfaltung der Humanressourcen im beruflichen wie privaten Alltag.

Wesentliche Prinzipien unserer Arbeit sind Gewahrsein, Ressourcenorientierung, Selbstakzeptanz und -verantwortung.

In unserer Akademie vereinen sich unterschiedliche Angebote, die allen Interessierten zugänglich sind. Einige Angebote entwickeln und konzipieren wir für spezifische Zielgruppen bzw. in Absprache mit Auftraggebern.

Als GestaltAkademie legen wir Wert auf praxistaugliche Lernmodelle, die eine gesunde sowie achtsame Persönlichkeitsentwicklung ermöglichen.